Winter 2018

Winterpause

25.12.2017 - 8.1.2018

Unser Büro ist über die Weihnachtstage geschlossen und ab Montag 8. Jänner 2018 wieder besetzt. Wir wünschen frohe Feiertage und einen guten Jahresbeginn. In dringenden Fällen erreichen Sie uns per E-Mail.

 
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Thomas Pluch Drehbuchpreis 2018

Ausschreibung

Der Drehbuchverband Austria freut sich, die Ausschreibung des Thomas Pluch Drehbuchpreises 2018 bekannt zu geben. Die Preise in der Gesamthöhe von 22.000 Euro werden vom Bundeskanzleramt für Kunst und Kultur gestiftet und im Rahmen der Diagonale, Festival des österreichischen Films, verliehen.

Der Zeitraum der öffentlichen Erstaufführung umfasst den 1. Jänner 2017 bis 16. März 2018.
Die Einreichfrist endet am 21. Dezember 2017.

Alle weiteren Unterlagen wie das Einreichformular, detailierte Informationen und die Statuten finden Sie hier >

 
Waffen
Eva Seidl

Arbeit Alltag Welt - psychologische Begutachterin Waffenverordnung

22.01.2018, 14:00 Uhr, Konferenzraum Filmhaus

Haben Sie Zweifel, Frau Doktor?
Ein Gespräch mit Dr. Eva Seidl, psychologische Begutachterin gemäß der Waffenverordnung

Um einen Antrag auf Erwerb einer Waffenbesitzkarte oder eines Waffenpasses für eine Schusswaffe der Kategorie B (z.B. Faustfeuerwaffen wie Revolver, Pistolen etc.) stellen zu können, benötigt man in Österreich nach dem Waffengesetz eine gesetzlich vorgeschriebene waffenpsychologische Verlässlichkeitsprüfung. Gutachter*innen wie Eva Seidl müssen in einem Gespräch feststellen, was die Motivation für den Waffenbesitz ist, ob die Waffe sachgemäß aufbewahrt wird, aber auch den persönlichen Hintergrund und persönlichkeitsrelevante Eigenschaften der Antragsteller*innen feststellen.

Dr. Eva Seidl hat ein Diplom- und Doktoratstudium an der Universität Klagenfurt und tw. Wien und anschließend eine Ausbildung zur Klinischen und Gesundheitspsychologin, zur Psychotherapeutin in Logotherapie und Existenzanalyse und zur Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin abgeschlossen und ist zertifizierte Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologin.

Ort: Konferenzraum des Österreichischen Filminstituts
Stiftgasse 6, 1070 Wien (gleich neben unserem Büro)
Anmeldung unbedingt bis 17.1.2018 erforderlich!

Weitere Informationen und Anmeldung >

 

scriptLAB fiction

Nächster Einreichtermin 12.2.2018

Unser Stoffentwicklungsprogramm scriptLAB fiction richtet sich an erfahrene DrehbuchautorInnen ebenso wie an NachwuchsautorInnen. Es versteht sich als Starthilfe für abendfüllende Kinospielfilmprojekte, die in inhaltlicher, dramaturgischer und/oder formaler Hinsicht ungewöhnliche Ansätze verfolgen und bietet eine besondere Chance für die Entwicklung von Stoffen, die eine eigene Handschrift vorweisen und vorerst unabhängig von Förderinstitutionen, ProduzentInnen und kommerziellen Erwartungen entwickelt werden sollen. Das Förderprogramm beinhaltet sowohl dramaturgische Begleitung, als auch finanzielle Unterstützung.
Nächster Einreichtermin ist am 12. Februar 2018
Wir nehmen Einreichungen jeder Zeit entgegen.
Weitere Informationen >

 

FSE European Screenwriters Award 2017

Anne Landois gewinnt mit “Engrenages”

Anne Landois, Showrunner und Drehbuchautorin der vielfach ausgezeichneten TV-Serie Engrenages (Spiral), gewinnt den zweiten FSE European Screenwriters Award. Der Preis wurde am 23. November 2017 von der Federation of Screenwriters in Europe (FSE) in Brüssel im Rahmen eines feierlichen Festakts vergeben. Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung!
Die französische Kriminal- und Justizserie Engrenages gewann schon 2015 den International Emmy Award für Beste Serie und einen Globes de Cristal Award.
Als Österreichischer Beitrag war Agnes Pluch nominiert, sie wurde in der zeitgleich zur Verleihung erscheinenden Publikation, welche wichtige europäische Drehbuchautor*innen portraitiert, vorgestellt.

Ziel des FSE Award ist es auf die Bedeutung der Drehbuchautor*innen für den Film sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei politischen Entscheidungsträger*innen aufmerksam zu machen und die Vernetzung auf europäischer Ebene zu intensivieren. Die Nominierten wurden von den einzelnen Mitgliederverbänden vorgeschlagen, den Preis selbst vergibt der Vorstand der FSE.

2015 gewann der dänische Drehbuchautor Adam Price, Schöpfer und Showrunner der außergewöhnlich erfolgreichen TV-Serie Borgen.

Wir danken der Literar Mechana und vielen weiteren europäischen Verwertungsgesellschaften für die Unterstützung des FSE Awards.

FSE – Federation of Screenwriters in Europe
Die FSE vereint 25 nationale Drehbuchverbände in 19 Ländern, mit insgesamt mehr als 7.500 Mitgliedern. Der drehbuchVERBAND Austria ist seit 2007 Mitglied der FSE.
Zur FSE Webseite >

 

scriptLAB docu

Nächster Einreichtermin 5. März 2018

Ziel von scriptLAB docu ist es, DokumentarfilmregisseurInnen in der Frühphase der Stoff- und Konzeptentwicklung für abendfüllende Kino-Dokumentarfilme zu unterstützen. Das Programm beinhaltet sowohl dramaturgische Begleitung, als auch finanzielle Förderung. Das Angebot richtet sich in erster Linie an erfahrene DokumentarfilmermacherInnen, Nachwuchsfilmschaffende können jedoch ebenfalls in das Programm aufgenommen werden. Wir nehmen Einreichungen jeder Zeit entgegen.

Nächster Einreichtermin scriptLAB docu: 5. März 2018

Details und Einreichformular >
 

Archiv - Audio-Mitschnitte

Unsere Veranstaltungen zum Nachhören

Sollten Sie eines unserer Let’s talk about scripts Gespräche oder sonstigen Veranstaltungen versäumt haben – ausgewählte Audio-Mitschnitte unserer Gespräche finden Sie in unserem Archiv. Ganz aktuell gibt es:

Let’s talk about scripts: Die Beste aller Welten mit Adrian Goiginger
Let’s talk about scripts: Wilde Maus mit Josef Hader
Lecture von Peter Stephan Jungk
Werkstattgespräch mit Karina Ressler in der Reihe trans script
Zu den Mitschnitten >

 
Preisträger*innen, Jury und Initiator*innen
 
Maya Götz
Maya Götz, Roland Teichmann, Iris Zappe-Heller
 
Die Preisträger*innen
Musik: Angélica Castelló

IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT*

Drehbuchwettbewerb zu Frauen*figuren jenseits der Klischees

Die Preisträger*innen der 1. Wettbewerbsstufe

Das Drehbuchforum Wien und das Österreichischen Filminstitut/gender*in*equality freuen sich sehr, die Preisträger*innen der ersten Wettbewerbsstufe von IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT bekannt zu geben:

Die Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro und eine dramaturgische Begleitung durch erfahrene Drehbuchautor*innen bei der Entwicklung des Treatments.

Am Montag Abend, dem 23. Oktober 2017, fand die Preisverleihung der ersten Runde, des zweistufigen Drehbuchwettbewerbs IF SHE CAN SEE IT, SHE CAN BE IT im Filmcasino statt.
Zum Auftakt hielt die international renommierte Medienwissenschaftlerin und Medienpädagogin Maya Götz das Impulsreferat “Schön begrenzt: Lillifee, Wonderwoman und Topmodel. Die Fallen aktueller Mädchen- und Frauenbilder und wie wir sie verändern können.”

Die Einladung an Autor*innen, Frauen*figuren ohne Stereotypien zu entwickeln, brachte ein faszinierendes Spektrum von Charakteren und Genres zu Tage – u.a. Tragikomödie, Thriller, Roadmovie, Drama, Komödie, Coming of Age, Sience Fiction, Liebesfilm, Musikfilm, Historiendrama, Action-Komödie, Horror, Mockumentary, Kriminalfilm, Neo-Noir Thriller, Arthouse Drama, Literaturadaptionen. Die hohe Zahl der eingereichten Exposés (insgesamt 77, davon 78% von Frauen) konnte belegen, dass es viel Interesse und viele Ideen gibt, sich mit der Zielsetzung des Wettbewerbs auseinander zu setzen.

In der Auswahl der Jury spiegeln sich nicht nur die Vielfalt der Figuren, sondern auch filmische Herangehensweisen, die ebenfalls Klischees zu vermeiden suchen:
Eine Mutter, die nach dem mysteriösen Tod ihres Kindes nicht so reagiert, wie es ihrer tradierten Rolle entspricht, wird aus drei unterschiedlichen Erzählperspektiven beleuchtet (Das Fehlen von Hannah von Jessica Lind).
Als Literaturadaption des erfolgreichen Romans von Didi Drobna wird die Geschichte eines jugendlichen Schwesternpaars aus desolaten Familienverhältnissen zwischen Burnout, Psychiatrie und einer Abenteuerreise mit erzählerischer Leichtigkeit umgesetzt (Zwischen Schaumstoff von Didi Drobna und Achmed Abdel-Salam).
Die Reise einer jungen Frau*, die klare Identitäten und Beziehungsmuster als fluid begreift – verspricht ein narratives und visuelles Wagnis (Mi – ein Roadmovie mit fantastischen Elementen, die nicht drogeninduziert sind von Weina Zhao und Ines Hochgerner).
Und zwei Biopics, spannende Hommagen an österreichische Künstlerinnen als Pionierinnen: Die Wiener Hollywood-Diva Hedy Lamarr, bekannt als die schönste Frau der Welt, wird nunmehr auch für ihre weltverändernde Erfindung zur Mobiltelefonie gewürdigt. (Hedys Ekstase von Peter Stephan Jungk und Lillian Birnbaum).
Und schließlich die Geschichte der Fotokünstlerin Trude Fleischmann aus den 1920er Jahren, an die als eine der ersten Fotografinnen in einer Männerdomäne erinnert wird – als Reflexion über Sehen und Gesehen-Werden anhand des berühmten Aktportraits mit der Tänzerin Claire Bauroff. (Trude von Lisa Terle).

Zusätzlich zu den Preisträger*innen haben 20 weitere von der Jury ausgewählte Stoffe die Gelegenheit im Rahmen eines Pitchings am 8.11.2017 Produzentinnen und Producerinnen vorgestellt zu werden. Die Pitching-Veranstaltung ist eine Kooperation von Drehbuchforum Wien, FC GLORIA – Frauen Vernetzung Film, Film Fatale – Interessensgemeinschaft österreichischer Producerinnen & Produzentinnen, Propro Produzentinnenprogramm, Österreichisches Filminstitut/gender*in*equality und WKW – Fachvertretung Wien Film- und Musikwirtschaft

Wir danken der fünfköpfigen Jury des zweitstufigen Wettbewerbs für ihre Fachkenntnis auf praktischer und theoretischer Ebene:

Katrina Daschner, Künstlerin und Filmemacherin (Pferdebusen), Preisträgerin des Vorjahres
Eva Flicker, Professorin am Institut für Soziologie der Universität Wien
Christian Frosch, Drehbuchautor, Regisseur (Von jetzt an kein zurück
Johanna Moder, Drehbuchautorin, Regisseurin (High Performance)
Cornelia Travnicek, Schriftstellerin (Chucks, Parablüh – Monologe mit Sylvia)


Die Jurybegründungen sowie die Biografien der Preisträger*innen und alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier >

Das Impulsreferat von Maya Götz können Sie in unserem Archiv nachhören:
http://www.drehbuchforum.at/archiv/audio

In dieStandard.at finden Sie ein Interview von Beate Hausbichler mit Maya Götz mit dem Titel Aktuelle Frauenbilder produzieren reine Anpassung, das anlässlich ihres Vortrag bei unserer Preisverleihung geführt wurde:
http://derstandard.at/2000066316751/Aktuelle-Frauenbilder-produzieren-reine-Anpassung?ref=artwh

 
 
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